FEMNET-Weihnachts-Newsletter Nr. 3 - Dezember 2012
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1. Gerechtigkeit für die ArbeiterInnen in Bangladesch!
Helfen Sie mit, dass den Arbeiterinnen und Arbeitern in Bangladesch Gerechtigkeit widerfährt und ein solch tragischer Unfall sich nicht wiederholt! Jede Stimme macht einen Unterschied und entscheidet über die Einführung elementarer Sicherheitsstandards in Bangladeschs Fabriken. Unterschreiben Sie die Petition hier! 2. Kreative Aktionen am 10.12. in Berlin und am 15.12.2012 in Bonn
3. Öko-fairer Einkaufsführer für Bonn: Mitarbeit möglichImmer mehr Konsumenten und Konsumentinnen wollen heute wissen, wo ihre Kleidung herkommt. Textilien zum Beispiel aus Biobaumwolle werden immer beliebter, Aufgrund zahlreicher Kampagnen/Informationen zum Thema Sweatshops wird auch vermehrt nach den sozialen Bedingungen/den Arbeitsbedingungen während der Herstellung gefragt. Für den Bonner Raum wird nun ein Einkaufsführer zu öko-fairer Mode konzipiert. Interessiert an einer aktiven Mitarbeit sind herzlich willkommen. Weiter Informationen zu diesem Projekt... 4. CCC-Aktionstreffen 2013: Einladung für den 01.-02.02.2013 nach HattingenWie auch im vergangenen Jahr führt das Aktionstreffen Aktive und Interessierte der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) zusammen. Dabei stehen der Erfahrungsaustausch und die Entwicklung von Aktionen und Strategien für die kommenden Monate im Vordergrund. In diesem Jahr werden sich die TeilnehmerInnen mit einer Vielzahl neuer Themen beschäftigen. Das Spektrum reicht vom Thema "Brandschutz" bis zu "Living Wage". 5. Spendenaufruf für FAIRSCHNITT und eine Rundreise von indischen Näherinnen in 2013Sie finden, dass wir in Deutschland ansetzen müssen - beim Konsumverhalten, bei den Praktiken hiesiger Unternehmen - um für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen in den Produktionsländern einzutreten? Das finden wir auch! FEMNET e.V. setzt sich ein für die Rechte von NäherInnen in Südländern und will mit dem Bildungsprojekt ‚FAIRSCHNITT' Studierende an deutschen Mode-Hochschulen über die Arbeitsbedingungen in der globalen Modeindustrie aufklären sowie für Nachhaltigkeit in der Produktion sensibilisieren. Spenden Sie fürs Umdenken! Zurzeit sammeln wir Spenden für eine Rundreise indischer Näherinnen, die an Hochschulen und bei Abendveranstaltungen über die Arbeitsbedingungen in indischen Spinnereien und über das Sumangali-System in Tamil Nadu/Südindien, durch das Näherinnen praktisch versklavt werden, berichten. Wir finden: Nur, wenn wir hier bei uns ansetzen, können wir nachhaltig etwas verändern! Bitte unterstützen Sie uns bei unserer Arbeit. 6. Erfolgreiche Konferenz: Ethik und Transparenz in der BekleidungsindustrieAm 18. und 19. Oktober 2012 veranstaltete FEMNET e.V. eine Konferenz für Lehrende und Studierende der Modeindustrie. Über 80 KonferenzteilnehmerInnen tagten im Wissenschaftszentrum Gelsenkirchen. In sechs Workshops, zwei Podiumsdiskussionen und mehrere Thementische wurden auf hohem Niveau und mit viel Engagement viele Askepte zum Thema Ethik, Transparenz, Nachhaltigkeit und CSR in der Bekleidungsindustrie diskutiert, beleuchtet und vertieft. Lehrende und Studierende von 12 Modehochschulen aus ganz Deutschland trafen auf AktivistInnen, Unternehmer und Interessensverbände. Zu Jahresbeginn können Sie sämtliche Vorträge und eine ausführliche Konferenzdokumentation auf der FEMNET-Homepage erhalten. 7. Welchem Textilsiegel kann ich trauen?Sie möchten ökologisch und fair hergestellte Kleidung kaufen? Wissen aber nicht wo und welchem Label Sie trauen können? Es ist gar nicht so einfach, sich in dem Dschungel von bunten Siegeln zurechtzufinden. Was steckt dahinter? Welchen ist zu trauen und mit welchen wird nur sogenanntes Greenwashing betrieben? Wir möchten Interessierten einige Tipps für den bewussten Einkauf geben und haben in einem kurzen Text die wichtigsten Informationen und Links gesammelt. 8. ImpressumFEMNET e.V. Vorstand: Dr. Gisela Burckhardt, Ines Holthaus, Anna Hoff Aktenzeichen VR 9568B beim Amtsgericht Bonn. |
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Am 20.12.2012 starteten die Kampagne für Saubere Kleidung einen Petition an Textilunternehmen. Das Ziel: KiK, C&A und andere sollen nach dem Brand in Tazreen-Fabrik in Bangladesch Entschädigungen zahlen und ein Brandschutzabkommen unterzeichnen!
FEMNET-Mitglieder beteiligten sich im Dezember an zwei kreativen Protestaktionen zum Thema "Regieren statt Blockieren - Aufdecken statt Decken - Transparenz jetzt!". In Bonn und Berlin wurde die Bundesregierung dazu aufgefordert, ihre Blockadehaltung gegen die Offenlegungspflicht von Unternehmen aufzugeben.