Am 24.4.26 trifft Politik auf Pop. Wir laden ein zum Kleiderei Radio x IUMA Konzert.
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- Kategorie: FEMNET-Nachrichten
Am 24.4.26 trifft Politik auf Pop. Wir laden ein zum Kleiderei Radio x IUMA Konzert.
© KI-generiert
Bisher können öffentliche Aufträge nur schwer den konkreten Produktionsstätten im Globalen Süden zugeordnet werden. Weder gibt es dazu Statistiken, noch werden diese Informationen bis dato regelmäßig in Ausschreibungen erfragt. Schockierend ist daran, dass menschenrechtliche Sorgfaltspflichten dann eigentlich nicht wirklich erfüllt werden können: Wer unsichtbar bleibt, kann leicht ausgebeutet werden. Was brauchen öffentliche Einkäufer*innen, um das zu ändern?
© Savannah van den Roovaart
Das Umweltministerium plant ein Gesetzespaket, das Fast-Fashion-Hersteller an den Entsorgungs- und Recyclingkosten beteiligen soll. Damit setzt es eine Vorgabe der EU um, nämlich die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR), die im Oktober 2025 in Kraft getreten ist.
© KI-generiert
Der jüngste Fall der Schauspielerin Collien Fernandes zeigt die strafrechtlichen Schutzlücken im Umgang mit digitaler Gewalt in Deutschland. Ihr Ex-Mann Christian Ulmen soll über Jahre hinweg ihre Identität im Netz missbraucht, Fake-Profile erstellt und in ihrem Namen mit Hunderten Männern sexualisierte Gespräche geführt sowie pornografisches Material verbreitet haben. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) reagierte bereits und kündigte ein digitales Gewaltschutzgesetz an, das im Frühjahr 2026 vorgelegt werden soll. Welche Lücken der Fall offenlegt, wie die Rechtslage in Europa ist und wo Deutschland dringend nachbessern muss - eine Einordnung.
© Urte Enders
Wenn wir über die Bekleidungsindustrie sprechen, sehen wir ökologische und soziale Ausbeutung, geschlechtsspezifische Gewalt und ungleiche Machtverhältnisse. Aber könnte das nicht auch anders sein? Und was muss geschehen, damit es anders wird?
Um darüber nachzudenken, müssen wir die Zukunft als offen und gestaltbar wahrnehmen können und Schüler*innen zur aktiven Teilhabe an den notwendigen Veränderungsprozessen befähigen.
FEMNET hat ein Bildungsformat für weiterführende Schulen entwickelt, in dem wir den Ist-Stand hinter uns lassen und gemeinsam mit den Schüler*innen Zukunftsvorstellungen für eine global gerechte Modeindustrie entwickeln.
Für die Durchführung der Projekttage suchen wir Referent*innen. Darum bieten wir am 21. Juni 2026 einen Termin an, um das neue Format vorzustellen.
© FEMNET
Das FEMNET-Team hat sich am 09. März dem internationalen Frauenstreik in Bonn auf dem Münsterplatz angeschlossen. Gemeinsam mit vielen anderen haben wir ein klares Zeichen gesetzt: Wir haben genug.
© KI-generiert mit ChatGPT
FEMNET e.V. erweitert seine inhaltliche Arbeit um den Schwerpunkt “Digitale Gewalt, Gender Bias und Data Worker“. Im Mittelpunkt stehen dabei die Auswirkungen digitaler Technologien auf Frauen* und andere marginalisierte Gruppen – sowohl im Globalen Norden als auch im Globalen Süden. Der Verein nimmt insbesondere Misogynie und geschlechtsspezifische Gewalt im digitalen Raum, geschlechterbezogene Verzerrungen in KI-Systemen sowie die Arbeitsbedingungen von Click- und Data-Worker*innen in den Blick, die entlang der digitalen Lieferketten unsichtbare, aber zentrale Arbeit leisten.
© KI-generiert mit ChatGPT
Geschlechtergerechtigkeit ist kein „Nice-to-have“. Sie ist eine Voraussetzung für demokratische, nachhaltige Gesellschaften. Denn weltweit sind Frauen – und insbesondere Frauen in prekären Beschäftigungsverhältnissen – überproportional von schlechten Arbeitsbedingungen, Diskriminierung und geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen. Vor allem in globalen Lieferketten, etwa in Nähereien, auf Plantagen oder in der Elektronikmontage.
© Gerd Altmann | Pixabay
Die Europäische Kommission will das öffentliche Beschaffungswesen der EU neu ausrichten – und rief zu einer zwölfwöchigen Konsultation durch Wirtschaft und Zivilgesellschaft auf. FEMNET hat sich mit einer klaren Stellungnahme eingebracht und fordert, Geschlechtergerechtigkeit und soziale Verantwortung fest in der europäischen Vergabepraxis zu verankern.
© FEMNET
Wie kann die Einbeziehung von Arbeiter*innen in der Textilindustrie von einer theoretischen Pflichtübung zu einer wirksamen, systemischen Praxis werden? Die neue Studie von FEMNET zeigt anhand diverser Praxisbeispiele wie dem Dindigul-Abkommen, wie Unternehmen von symbolischer Konsultation zu wirksamer Mitbestimmung gelangen.
© Somo | Martje Theuws
Am 1. Februar 2026 jährte sich der Militärputsch in Myanmar zum fünften Mal. Viele Menschen, die für Demokratie und eine bessere Zukunft kämpfen, leben heute im Dschungel oder organisieren sich im Untergrund. Oft wird dabei übersehen, dass Arbeiterinnen in den Grenzregionen schon seit Jahrzehnten Widerstand leisten – meist unsichtbar und ohne Anerkennung. Ihre Geschichten zeigen, wie vielfältig, ausdauernd und mutig der Kampf für Freiheit in Myanmar ist.
© FEMNET | Dr. Gisela Burckhardt
Mit dem europäischen Lieferkettengesetz sollten verbindliche menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten für Unternehmen entlang globaler Lieferketten auf EU-Ebene verankert werden. Nach massivem Lobbydruck wurde die Richtlinie Ende 2025 jedoch deutlich abgeschwächt. Der Überblick zeigt, welche zentralen Elemente erhalten bleiben, welche Wirkung das deutsche Lieferkettengesetz bislang entfaltet hat – und worauf es bei der Umsetzung der CSDDD in nationales Recht nun ankommt.