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Kolonialgeschichte. Der lange Weg zur Aufarbeitung.

In diesem Radiointerview analysiert Tahir Della die anhaltenden Kontinuitäten zwischen Kolonialgeschichte und gegenwärtigem Rassismus. Er argumentiert, dass das koloniale Projekt Europas auf rassistischen Konzepten der Aufklärung (u.a. bei Hegel und Kant) basierte, die die Entrechtung und Ausbeutung von Menschen legitimierten. Della betont die enormen Forschungslücken und den dringenden Aufarbeitungsbedarf in europäischen Gesellschaften. Echte Dekolonisierung erfordert seiner Ansicht nach nicht nur historische Forschung, sondern die aktive Auseinandersetzung mit dieser Vergangenheit als Grundlage des europäischen Reichtums und die konsequente Veränderung heutiger gesellschaftlicher Verhältnisse.

Herausgeber*in/Autor*in: Deutschlandfunk Kultur / Tahir Della (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland)
Medienart: Podcast
Erscheinungsjahr: 2020

Zielgruppe: Student*innen, Schüler*innen Sek I/II, Berufsschule, Erwachsene, Unternehmen, Beschaffer*innen, Lehrende, Dozent*innen, Aktivist*innen
Sprache: Deutsch

Umfang: Kurzinterview (ca. 6 Min.); Transkript auf der Webseite
Bezug: 
Kostenfrei online abrufbar (Audio-Stream und Transkript)

Suchbegriffe: olonialgeschichte, Aufarbeitung, Dekolonisierung, Rassismus, Kontinuitäten, Erinnerungskultur

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