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Unternehmensverantwortung weltweit - Potenzial des Lieferkettengesetzes für die Gewerkschaftsarbeit
Für Gewerkschaften und Arbeitnehmendenvertretungen ergeben sich aus der Gesetzeslage konkrete Aufgaben der Mitgestaltung und Chancen für die Durchsetzung von Arbeitnehmendenrechte in Deutschland und weltweit. Es werden unterschiedliche bestehende Steuerungsinstrumente und Regeln für die globalisierte Wirtschaft vorgestellt, das Lieferkettengesetz wird darin eingeordnet und analysiert, mit der Perspektive auf globale Produktionsnetzwerke. Das Gesetz wird dann mit Blick darauf vorgestellt, welche konkreten Pflichten sich für Unternehmen ergeben und welche Aufgaben für Arbeitnehmendenvertretungen. Anhand des Bangladesh bzw. International Accord für die Textil – und Bekleidungsindustrie wird gezeigt, wie ein Abkommen zwischen Unternehmen, Gewerkschaftsverbänden und Gewerkschaften, also eine private Regulierungsinitiative, hier vor allem im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz, funktionieren kann. Daran lassen sich auch insbesondere Erfolgsfaktoren für die Einrichtung von Beschwerdemechanismen ablesen, wie sie im Rahmen des Lieferkettengesetzes vorgeschrieben sind.
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