© Kan Kaung / Myanmar Now
Myanmar steht derzeit vor einer doppelten Krise: Das verheerende Erdbeben am 28. März 2025 hat über 2.886 (Stand 02.04.2025) Menschenleben gefordert und eine schwere humanitäre Katastrophe ausgelöst. Gebäude, Krankenhäuser und Straßen sind zerstört, Kommunikationswege unterbrochen. Für viele Aktivist*innen und Gewerkschafter*innen kommt das Erdbeben zu einer ohnehin schon bedrohlichen Lage hinzu. Sie sind nicht nur Opfer der Zerstörung durch das Beben, sondern auch weiterhin Ziel der Unterdrückung und Verfolgung durch die Militärjunta. Nur wenige Stunden nach dem Beben setzte die Junta ihre Bombardierungen im Karen-Staat fort, einem Gebiet, in dem sich viele Widerstandskämpfer*innen aufhalten.
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- Kategorie: Nachricht aus Myanmar