Zusammen mit 200+ Verbündeten tragen wir das Just Fashion Manifest mit. Wir teilen die Vision eines gerechten Modesystems, das Menschen über Profite stellt.
Mode kann niemals nachhaltig sein, wenn die Menschen, die unsere Kleidung herstellen, unterbezahlt, überarbeitet und ungeschützt sind. Mode kann niemals gerecht sein, wenn Verschmutzung und Müll die Norm sind. Soziale Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit sind zwei Seiten derselben Medaille. Im Just Fashion Manifest werden Prinzipien für ein gerechtes Modesystem formuliert. Angestoßen wurde das Manifest durch das globale Netzwerk "Clean Clothes Campaign". Die endgültige Fassung wurde am 1. Mai 2026 weltweit veröffentlicht und berücksichtigt Hunderte von Beiträgen, Kommentaren und Standpunkten, u.a. von Beschäftigtenvertretungen der Industrie weltweit.
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- Kategorie: Kampagne für Saubere Kleidung (CCC)

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung plant die Einführung eines staatlichen Metasiegels für die textile Lieferkette ("Grüner Knopf") und lud deshalb im September 2018 zu einem Runden Tisch zur Diskussion des Umsetzungskonzepts dieses Metasiegels ein. Die Kampagne für Saubere Kleidung nahm an dieser Diskussion teil und teilt nun mit dieser Stellungnahme ihre dort bereits eingebrachte Sichtweise auch schriftlich mit:
Am 25.09.2018 veröffentlichte Rechercheergebnisse enthüllen, dass viele Arbeiter*innen in „Vorzeige“-Zulieferfabriken des Modekonzerns H&M unter der Armutsgrenze leben – und das, obwohl H&M ihnen für 2018 existenzsichernde Löhne versprochen hatte.
Die Kampagne für Saubere Kleidung mahnt und ruft Metro sowie weitere Unternehmen dringend zur Unterzeichnung des neuen Abkommens auf.