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Frauen in den Textilfabriken des globalen Südens erleben Gewalt in unterschiedlichen Formen. In der Corona-Krise haben Ausbeutung und Belästigung, aber auch häusliche Gewalt sogar wieder zugenommen.
Wir sehen viele Rückschritte: Frauen, die sich gegen Gewalt wehren, werden entlassen – zahlreiche arbeitslose Näher*innen können sie leicht ersetzen. Die bedrohliche wirtschaftliche Situation schafft Abhängigkeiten, die die Spirale der Gewalt fortsetzen.
Was dabei oft aus dem Blick gerät: Gewalt gegen Frauen und junge Mädchen wirkt sich auf die körperliche und psychische Gesundheit aus, oftmals mit jahrelangen Folgen.
Dies wollen wir ändern!
FEMNET will dafür sorgen, die diskriminierenden Faktoren zu reduzieren, die die Gesundheit von Arbeiter*innen gefährden: Zweifelhafte Rekrutierungspraktiken von Zulieferbetrieben, Zwangsarbeit, hohe Produktionsziele, Mangel an Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, unzureichende soziale Absicherung (z.B. Mutterschutz).
Helfen Sie uns mit Ihrer Spende #gegenGewaltfürGesundheit, damit wir mit unseren Partner*innen in Indien und Indonesien zur Verbesserung der Gesundheit von Frauen in prekärer Beschäftigung beitragen können!
Und wenn Sie mehr über die Zusammenhänge von Gewalt und Gesundheit erfahren möchten, lesen Sie unser Interview mit Dr. Gisela Burckhardt und Sina Marx.
Solidarisch mit und für Frauen weltweit!
Ihr FEMNET-Team
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