Bildungsarbeit mit Jugendlichen - Projekttage

Eine Lehrerin und drei Schüler*innen schauen sich einen Landkarte an auf der 'Perspektiven wechseln' steht
© Urte Enders

Projekttage für eine nachhaltige(re) Modeindustrie

Angesichts globaler Krisen und großer gesellschaftlicher Herausforderungen, wie die sozial-ökologische Transformation, braucht es Unterstützer*innen, die sich den Wandel vorstellen und getroffene Maßnahmen und Entscheidungen auf ihre Wirksamkeit hin beurteilen können. Grundlage dafür ist die Wahrnehmung der Zukunft als offen und gestaltbar und eine Bildung, die Menschen zur aktiven Teilhabe an den notwendigen Veränderungsprozessen befähigt. Diese Perspektive wollen wir gemeinsam mit Ihren Schüler*innen mit Blick auf Textilien erarbeiten.

Logo Stoff für morgenMit unseren Projekttagen möchten wir Ihre Schüler*innen für die globalen Zusammenhänge und Probleme in der Textil- und Bekleidungsindustrie sensibilisieren. Ausgehend von dem Ist-Zustand werfen wir einen Blick in die Zukunft: Wie wünschen wir uns die Textilindustrie im Jahr 2050? Welche Hebel können wir bedienen, um eine faire(re) und ökologisch nachhaltige(re) Textilindustrie zu gestalten? Und worauf müssen wir achten, um negative Entwicklungen zu verhindern?

In diesem Prozess der Entwicklung von Zukunftsszenarien kommen Methoden der Zukunftsbildung zum Einsatz, die über die aktuelle Situation hinausweisen und einen Gedankenraum für Veränderung eröffnen. Schüler*innen bringen ihre Kreativität in die Gestaltung ihrer Wunsch-Zukünfte ein und entwickeln gemeinsam Schritte, die zu deren Umsetzung notwendig sind.

Was erwartet Ihre Schüler*innen?

  1. Inhaltlicher Einstieg: Woher kommt unsere Kleidung? Wer produziert sie – und unter welchen Bedingungen?
    Hintergrundwissen zu globalen Lieferketten, Menschenrechten und ökologische Folgen
  2. Weiterdenken/ Zukunftsszenarien entwickeln: Wie soll die Modeindustrie 2050 aussehen?
    Was wünschen wir uns? Was müssen wir verhindern?
    Die Schüler*innen üben ihre Fähigkeit, sich verschiedene Zukünfte vorzustellen und gestalten ihre eigenen Wunschzukünfte
  3. Vom Wissen zum Tun: Wer kann was ändern?
    Die Schüler*innen identifizieren Handlungsoptionen von Akteur*innen der textilen Lieferkette (z.B. Marken, Politik, Zivilgesellschaft) und der eigenen Peer-Group

Die Schüler*innen entwickeln konkrete Ideen für individuelles und kollektives Handeln, die im Rahmen von Schulprojekte oder im Alltag umgesetzt werden können. Das Format richtet sich an Schüler*innen aller Schulformen ab der 8. Klasse. Die Inhalte werden an den vorhandenen Wissensstand der Gruppe angepasst.

Ein Projekttag dauert 6 Schulstunden. Leicht gekürzte Durchführungen oder Kombinationen mit anderen aktivierenden Einheiten an Ihrer Schule sind in Absprache möglich.

Wir sind für die Durchführung der Projekttage auf eine finanzielle Beteiligung der Schule angewiesen. Wir bitten Sie, uns zu dieser Frage anzusprechen, da die Kosten eines Projekttags sich individuell sehr unterschiedlich gestalten können.

Gerne führen wir einen solchen Projekttag auch an Ihrer Schule durch.

Jetzt Referentin buchen!

Kontakt

FEMNET
Marijke Mulder
Bereichsleitung Bildung
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Jetzt spenden