Recherchetool für Materialien

Recherchetool für Materialien

Die Materialdatenbank beinhaltet Medien zu unseren Themenschwerpunkten Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie Umweltauswirkungen von Bekleidung.  Zu den Medienarten zählen z.B. Studien, Leitfäden und Berichte aber auch Filme und Podcasts oder Webtools.

Many businesses in the Netherlands have outsourced their production to countries outside the European Union. These are countries where human rights, worker health and safety, environmental protection and animal rights may be at risk. Dutch companies are obliged to avoid these risks under international guidelines and agreements such as the United Nations’ Guiding Principles on Business and Human Rights, the OECD’s Guidelines for Multinational Enterprises, and the ILO’s fundamental labour standards. Under the OECD Guidelines, for example, businesses must investigate the extent to which they could be implicated in human rights, environmental or animal welfare violations. This is known as due diligence. Problems in emerging markets in the developing world are often so complex that there is very little one company can achieve alone. That is why a broad coalition of partners has signed the Dutch Agreement on Sustainable Garments and Textile. They include industry associations, trade unions, NGOs, and the National Government of the Netherlands Commitment. The businesses and organisations that sign the agreement commit themselves to fighting discrimination, child labour and forced labour. They also undertake to support a living wage, health and safety standards for workers, and the right of independent trade unions to negotiate. In addition, they will do everything in their power to reduce the negative impact of their activities on the environment, to prevent animal abuse, to reduce the amount of water, energy and chemicals that they use, and to produce less chemical waste and waste water. Transparency is a critical factor when it comes to identifying risks and working together to make improvements. One of the first steps was for the participating companies to share their production sites, an aggregated list of which has been made available. They also agreed on the project method. Results. The aim is for at least 50% of the Dutch garment and textile sector to support the agreement by 2018, and 80% by 2021. We intend to see an improvement in working conditions and/or wages in textile-producing businesses as well as in animal welfare and environmental protection. More and more garments and textiles will be produced under better and safer conditions, and a growing number of shops will be able to meet the consumer demand for fair and sustainable products.

Herausgeber*in/Autor*in: Agreement on Sustainable Garments and Textiles
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2017

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Global garment brands and retailers are continuously looking for cheap(er) production locations; as a result speed and low costs have become important requirements for manufacturers. Rising minimum wages in countries such as China and Vietnam have led to a shift in production, first to Bangladesh, later to Myanmar and now Ethiopia is said to become the next hub for textile and apparel sourcing. Mondiaal FNV commissioned SOMO to conduct a short mapping (‘Quick Scan’) of the Ethiopian garment industry. The aim of the requested Quick Scan was to identify which international brands and retailers are currently sourcing garments from Ethiopia as well as the linkages that exist between the Ethiopian garment industry and the Dutch market. Mondiaal FNV is working together with CNV and the Fair Wear Foundation in a five year partnership with the Dutch Ministry of Foreign Affairs (2016-2020). One of the countries the partnership will focus on is Ethiopia, where the organisations intend to work together with local partners to stimulate social dialogue, to establish a living wage and to reduce gender discrimination.

Herausgeber*in/Autor*in: somo; Autor*in: Esther de Haan & Martje Theuws
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2017

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Der englischsprachige Report untersucht 12 europäische Qualitäts- und Prüfsiegel hinsichtlich der zugrundeliegenden sozialen und ökologischen Kriterien und bewertet diese. Geprüft wurden unter anderem die deutschen Siegel Blauer Engel, IVN Naturleder, das ECARF-Qualitätssiegel und SG SchadstoffGeprüft. Dieser Report unterstützt Konsument_innen in ihrer Kaufentscheidung. Zugleich soll er auch eine Handreichung für europäischen Marken und Unternehmen sein und sie bei der Entscheidung unterstützen, welcher Initiative oder Monitoring Organisation sie beitreten sollen.

Herausgeber*in/Autor*in: Change your Shoes, Clean Clothes Campaign
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2017

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Das Factsheet beleuchtet die Finanzbeziehungen zwischen europäischen Finanzdienstleistern und der europäischen Schuhindustrie. Es legt dar, ob die untersuchten Banken sich zu den OECD-Leitsätzen und den "Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte" der UN verpflichten und ökologische und soziale Normen von ihren Geschäftskund_innen verbindlich einfordern. Auch Finanzdienstleister sind dazu verpflichtet, diese Prinzipien zu achten. Sie müssen angemessene und wirksame Abhilfemaßnahmen treffen, wenn sie verletzt werden. Deshalb – so macht das Factsheet deutlich – müssen Banken von Schuhherstellern einfordern, dass sie ihre Lieferketten und die entsprechenden Überprüfungsberichte offenlegen sowie soziale und ökologische Standards einhalten, bevor sie mit ihnen Finanzierungsverträge abschließen. Das vorliegende Factsheet basiert auf einer Analyse von 23 europäischen Schuh-Unternehmen und deren Finanzbeziehungen zu 23 europäischen Finanzdienstleistern im Zeitraum Juni 2012 bis Juni 2016. Die Finanzdienstleister wurden in einer Umfrage gebeten, zu erklären, ob und wie soziale und ökologische Standards bei ihren Kredit- und Beteiligungsentscheidungen eine Rolle spielen. Die Studie wurde von der deutschen NRO Facing Finance im Auftrag der Change Your Shoes-Kampagne durchgeführt.

Herausgeber*in/Autor*in: Change your Shoes, Clean Clothes Campaign
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2018

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Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Kunststoffe die Abfallfunde in Ozeanen und Binnengewässern dominieren. Dabei werden neben großformatigen Abfällen wie Plastikflaschen oder -tüten auch Mikropartikel aus Kunststoffen im Wasserkörper, in Sedimenten und an Stränden der Weltmeere nachgewiesen. Von 663 Arten ist bekannt, dass sie von negativen Auswirkungen durch Abfälle in der Meeres- und Küstenumwelt betroffen sind. Mehr als die Hälfte davon nehmen Kunststoffabfälle auf oder verfangen sich in ihnen. Mikropartikel, deren Größe kleiner als fünf Millimeter ist, können dabei genauso wie größere Kunststoffteile zu mechanischen Verletzungen des Verdauungstraktes führen, die Verdauung behindern sowie die Nahrungsaufnahme blockieren. Zudem können ihre Bestandteile toxisch sein oder eine hormonelle Wirkung entfalten. Dadurch besteht die Gefahr, dass sich Schadstoffe in der Nahrungskette anreichern. Außerdem können Mikropartikel aus Kunststoff als Transportmittel dienen, an dem sich Schadstoffe, invasive Arten und Pathogene anlagern. Aufgrund dieser alarmierenden Befunde hat das Umweltbundesamt eine Studie in Auftrag gegeben, um die Verwendungsmengen an Mikropartikeln aus Kunststoff in kosmetischen Produkten, die in Deutschland und in der Europäischen Union zum Einsatz kommen, in einer ersten Näherung zu ermitteln, weitere Anwendungsbereiche zu recherchieren, deren Einsatzmengen aufzuzeigen und weitere Quellen von Mikropartikeln aus Kunststoff ausfindig zu machen und deren Menge abzuschätzen. Auf Basis umfassender Literaturanalysen und Telefoninterviews, hat das nova-Institut entsprechende Daten erhoben. Dabei wurde zwischen primären Mikropartikeln und sekundären Mikropartikeln aus Kunststoff unterschieden. […]. Die Zersetzung von Kunststoffmüll ist die wichtigste Quelle für die Entstehung von Mikropartikeln. Wissenschaftliche Schätzungen gehen davon aus, dass circa sechs bis zehn Prozent der weltweiten Kunststoffproduktion ihren Weg in die Weltmeere finden. Da Deutschland über ein vergleichsweise gut entwickeltes Abfallmanagement verfügt, kann vermutet werden, dass weniger Kunststoffabfall in die Umwelt gelangt, doch belastbare Informationen dazu sind nicht vorhanden. Weitere bisher vernachlässigte und aufgrund der hohen Eintragsmengen bedeutende sekundäre Quellen für Mikropartikel aus Kunststoff sind Chemiefasern, die aus der Kleidung und sonstigen Textilien ausgewaschen werden, der Reifenabrieb im Straßenverkehr sowie der Verlust von Granulaten bei der Herstellung und Weiterverarbeitung von Kunststoffen. 

Herausgeber*in/Autor*in: Umweltbundesamt; Autor*in: Roland Essel, Linda Engel, Michael Carus, Dr. Ralph Heinrich Ahrens
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2015

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