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Über die Notwendigkeit eines dekolonialen Bildungsansatzes

Der Artikel argumentiert für die dringende Notwendigkeit, Bildungsstrukturen und -inhalte in Deutschland dekolonial zu gestalten. Lawrence Nana Yaw Oduro Sarpong kritisiert, dass bisherige Ansätze wie interkulturelle oder globale Bildung oft nicht ausreichen, um koloniale Macht- und Denkstrukturen grundsätzlich in Frage zu stellen. Ein dekolonialer Bildungsansatz hingegen zielt darauf ab, eurozentrische Perspektiven zu durchbrechen, marginalisiertes Wissen zu zentrieren und die Kontinuitäten von Kolonialismus und Rassismus sichtbar zu machen. Der Text plädiert für eine Bildung, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern zu kritischem Handeln und einer Transformation gesellschaftlicher Machtverhältnisse befähigt.

Herausgeber*in/Autor*in: Lawrence Nana Yaw Oduro-Sarpong, Afravenir e.V.
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2020

Zielgruppe: Student*innen, Schüler*innen Sek I/II, Berufsschule, Erwachsene, Unternehmen, Beschaffer*innen, Lehrende, Dozent*innen, Aktivist*innen
Sprache: Deutsch
Umfang: 3 Seiten

Bezug: Kostenfrei zum Download

Suchbegriffe: Bildungsarbeit, Bildung, Kolonialismus, Kolonialität, Dekolonialität, Dekoloniale Bildung, Bildungsgerechtigkeit, Kritische Pädagogik, Eurozentrismus, Rassismuskritik, Wissensproduktion, Machtstrukturen, Transformation, Curricula, Empowerment

 

 

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