Ihr schreibt gern oder habt Lust, eure Gedanken zum Thema Kleidung kreativ auf Papier zu bringen? Egal ob fortgeschritten oder Neuling: Seid dabei bei unserer digitalen Schreibwerkstatt!
Im Ballsaal, dem Gemeinschaftszelt der Initiative Fairquer und des Fachschaftsrats der Hochschule Niederrhein, fand das Rahmenprogramm der Recruiting Messe MG zieht an statt. Am 20. Mai 2022 konnte FEMNET für die Studierenden einen Workshop gestalten, der neben einem inhaltlichen Input zum Lieferkettengesetzt auch eine Aktionswerkstatt zur Erarbeitung eigener Handlungsmöglichkeiten beinhaltete.
In kleinen Schritten zurück in die Präsenzlehre - die jährliche Weiterbildung für die FEMNET-Referent*innen hat in diesem Jahr im Hybridformat stattgefunden. In einer zweitägigen Veranstaltung wurden neue Bildungsansätze vermittelt.
Bei blauem Himmel und Sonnenschein wurden am 23. April 2022 die Tauschtische in den Hof des ZeSaBo gerückt: Freiwillige der Bonner Ortsgruppen von Greenpeace und Amnesty International luden in Kooperation mit FEMNET zum zweiten Kleidertausch im ZeSaBo ein. Die Aktion lockte viele Menschen an, die gut erhaltene, nicht mehr geliebte Kleidung vorbeibrachten und zwischen den Kleiderständern und Jeans-Stapeln neue Lieblingsteile fanden.
Im Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein ist das interdisziplinäre 5. Semesterprojekt fester Bestandteil der Lehre. Im Winter-Semester 2021/22 bekamen die Studierenden den Auftrag, eine Begleitpublikation zur Studierendenkonferenz „It’s time to act – Handeln für eine sozial-gerechte Modeindustrie“ zu gestalten.
Je länger und komplexer die Lieferkette, desto höher ist in der Regel das Risiko für Missstände und Verstöße. Ein Paradebeispiel dafür sind Textilien: Laut Global Slavery Index gehören Kleidungsstücke zu den importierten Produkten mit dem zweithöchsten Risiko für Menschenrechtsverletzungen innerhalb globaler Lieferketten. Bis ein T-Shirt in den Läden hängt, legt es bis zu 20.000 Kilometer zurück; allein 100 Arbeitsschritte sind für die Produktion nötig. Im Rahmen eines Kooperationsprojektes hat FEMNET im Jahr 2021 diese Themen in vier verschiedenen Veranstaltungsreihen bearbeitet.
Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Lieferketten, die Folgen für Menschen- und Arbeitsrechte, Unternehmensverantwortung gesetzlich regeln oder auf Freiwilligkeit setzen, und nicht zuletzt die Frage nach einer Wirtschaft für die Zukunft – diese thematischen Linien gaben den Rahmen für die diesjährige FEMNET-Studierendenkonferenz vor.
Die zukünftigen Verantwortlichen einer Branche, die sich in einer tiefen Krise befindet und vor grundlegenden Veränderungen steht, erhielten an zwei Konferenz-Tagen einen umfassenden Einblick in die komplexen Herausforderungen der globalen Mode- und Textilindustrie. Insgesamt haben über 120 Personen an der Konferenz teilgenommen. Neben 70 „regulären“ Teilnehmenden und Referent*innen haben sich Vertreter*innen von Studierendeninitiativen, Vereinen und Organisationen ebenfalls an der Konferenz beteiligt.
Seit dem Frühjahr traf sich eine aktive Gruppe von Studentinnen aus Berlin und Mönchengladbach regelmäßig im digitalen Raum. Aus der Kooperation zwischen Einleuchtend x Fair Fashion, Fairquer und FEMNET entstand eine Filmreihe rund um Themen von Menschenrechten und Mode.
Bei schönstem Wetter schlugen Freiwillige von Greenpeace Bonn die Tauschtische im Hof des Zentralen Sammellagers Bonn (ZeSaBo) auf. Die Aktion lockte viele Menschen an, die zwischen Kleiderständern und Pullover-Stapeln neue alte Schätze fanden.
Ob unternehmerische Verantwortung, neue Technologien oder Slow Fashion – auch die diesjährige FEMNET-Konferenz für Studierende greift aktuelle und kritische Themen der internationalen Bekleidungsindustrie auf.
Reparaturcafés kennen wir noch aus Zeiten vor der Pandemie als Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen und Kleidungsstücke zu reparieren, um ihre Tragezeit zu verlängern. Dadurch kann man nicht nur Geld sparen, sondern auch etwas Gutes für Klima und Umwelt tun.
Je länger und komplexer die Lieferkette, desto höher ist in der Regel das Risiko für Missstände und Verstöße. Ein Paradebeispiel dafür sind Textilien: Laut Global Slavery Index gehören Kleidungsstücke zu den importierten Produkten mit dem zweithöchsten Risiko für Menschenrechtsverletzungen innerhalb globaler Lieferketten. Bis ein T-Shirt in den Läden hängt, legt es bis zu 20.000 Kilometer zurück; allein 100 Arbeitsschritte sind für die Produktion nötig.