Nach über drei Jahren intensiver Netzwerkarbeit, fast 40 Veranstaltungen und zahlreichen Begegnungen endet Anfang November das Projekt fashion interACTION. Die inhaltliche Arbeit wird in anderen Formaten fortgeführt.
Wie kann Veränderung aussehen – und welche Rolle spielst du darin? Beim Aktionstreffen „Stitching Futures“ am 8. November haben wir genau das ausprobiert: Aktivismus in vielen Formen, kreative Experimente und neue Perspektiven. Was dabei entstanden ist – und wie vielfältig Engagement sein kann – darauf werfen wir hier einen Blick.
Just Transition – gerechter Wandel – beschreibt einen Veränderungsprozess, der sowohl ökologische als auch soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stellt. Für die Textil- und Bekleidungsindustrie bedeutet das: Weg von ausbeuterischen Arbeitsbedingungen, hin zu menschenwürdiger Arbeit, fairen Löhnen und umweltverträglicher Produktion. Wie dieser Wandel aussehen muss, um realisierbar zu sein, ist das aktuelle Thema unserer Bildungsarbeit.
Unsere Bildungsarbeit soll inhaltliche Fachkenntnisse mit einer methodisch anspruchsvollen Umsetzung verbinden. Beide Aspekte schulen wir regelmäßig. Während wir uns im letzten Jahr vor allem mit inhaltlichen Entwicklungen in unserem Themenfeld beschäftigt haben, lag der Schwerpunkt der diesjährigen Schulung auf dem Wie der Umsetzung.
Kleidertauschevents sind beliebter denn je und waren in den letzten Wochen und Monaten ein zentrales Thema im FEMNET-Bildungsbereich. Wir blicken auf viele erfolgreiche Veranstaltungen und eine Vielzahl getauschter Kleidungsstücke zurück!
Bei FEMNET haben wir den Anspruch, mit unserer Bildungsarbeit an Schulen und Hochschulen stetig neue Themen einzubinden und auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren. Bei der diesjährigen Referent*innenschulung in Köln wurden darum Einblicke in eine ganze Reihe von Themen geboten.
Was hat sich seit dem Einsturz des Rana Plaza Gebäudes vor 10 Jahren verändert? – Gemeinsam mit den Studierenden der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) Bonn und der ALANUS Hochschule (HS) ist FEMNET dieser Frage an zwei Filmabenden mit anschließenden Diskussionsrunden nachgegangen.
Unser Aktionshandbuch für Studierende ist da! Wir haben einen inspirierenden und praktischen Werkzeugkoffer gestaltet, der Möglichkeiten aufzeigt, wie Engagement für eine sozial-gerechte Bekleidungsindustrie gelebt werden kann und Wirkung entfaltet.
Studierende aus dem Bereich Textil/Bekleidung und FEMNET haben die Adventszeit mit einem Reparaturcafé eingeläutet. Im Rahmen des Reparaturbrunchs konnten Interessierte am ersten Adventssonntag am 27.11.2022 im Liebig 257 in Köln ihren zerschlissenen Kleidungsstücken ein zweites Leben einhauchen.
Vor der Mensa Campo in Bonn Poppelsdorf bildete sich bereits um 17:30 Uhr eine lange Schlange von Studierenden, die alte Schätze gegen neue Lieblingsteile tauschen wollten.
Um die 400 Gäste kamen am 20.10.22 unter dem Motto „Swap, don’t shop“ zusammen. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Studierendenwerk und dem studentischen Radio bonn.fm in Kooperation mit FEMNET.
FEMNET hat ein neues Format für Studierende umgesetzt: im Oktober fand erstmals die Schreibwerkstatt statt. Das (digitale) Angebot richtete sich an Studierende, die gerne schreiben oder Freude daran haben, ihre Gedanken zum Thema Kleidung und Nachhaltigkeit kreativ auf Papier zu bringen. Schreiberfahrung war für die Teilnahme nicht erforderlich.
Bei Popcorn und Wohnzimmeratmosphäre haben wir am 14.09.2022 den Spielfilm “Made in Bangladesh” im motoki Wohnzimmer in Köln-Ehrenfeld auf die Leinwand gebracht. Beim anschließenden Reality-Check zeigten Sina Marx von der Kampagne für Saubere Kleidung und Ruth Helmingdirks von FEMNET auf, inwiefern Film und Realität übereinstimmen.