Recherchetool für Materialien

Recherchetool für Materialien

Die Materialdatenbank beinhaltet Medien zu unseren Themenschwerpunkten Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie Umweltauswirkungen von Bekleidung.  Zu den Medienarten zählen z.B. Studien, Leitfäden und Berichte aber auch Filme und Podcasts oder Webtools.

In einer neuen Untersuchung hat Greenpeace in Geschäften, die Kleidung und Outdoor-Ausrüstung mit per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) verkaufen, die Raumluft untersucht. In europäischen Flagship-Stores der Marken Mammut, The North Face, Norrona und Haglöfs wurden im Vergleich zur Luft in Büro- und Lagerräumen 20- bis 60-fach höhere PFC-Konzentrationen gemessen. Im Vergleich
zur Außenluft liegen die in Outdoor-Fachgeschäften gemessenen Konzentrationen etwa 1000-fach höher. Die in der Innenraumluft von Outdoor-Stores gefundenen volatilen polyfluorierten Telomer-Alkohole und Acrylate können in der Umwelt oder nach Aufnahme in den Körper unter anderem zu den gesundheitlich bedenklichen Perfluorcarbonsäuren wie PFHxA und PFOA abgebaut werden. PFOA ist eine Chemikalie mit besonders gefährlichen Eigenschaften. Sie ist unter REACH als besonders bedenkliche Substanz eingestuft und reguliert (SVHC).

Herausgeber*in/Autor*in: Santen, Manfred; Cobbing, Madeleine; Brigden, Kevin
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2016

Mehr Details

PFCs are used in many industrial processes and consumer products, and are well known for their use by the outdoor apparel industry in waterproof and dirt-repellent finishes. They are used for their unique chemical properties, especially their stability and their ability to repel both water and oil. However, PFCs are environmentally hazardous substances and many of them are persistent in the environment. Once released into the environment most PFCs break down very slowly, if at all, and therefore they can remain in the environment for many years after their release and are dispersed over the entire globe.
The manufacture of hazardous per- and polyfluorinated chemicals (PFCs) is leading to contamination of the local environment, including surface water, drinking water, groundwater as well as air and dust. There is evidence of a recent and/or historical PFC pollution in four locations around the world
where chemical companies manufacture PFCs, including those used in PTFE, also known as Teflon – in the mid-Ohio valley, USA; in Dordrecht, the Netherlands and Veneto region, Italy in Europe; and in Shandong Province, China. In the USA and Europe, pollution problems have been building up since as long ago as the 1950’s, when PFC production started, dominated by the production of the PFCs PFOS and PFOA – now known to be highly persistent and toxic. A global ban on PFOS and increasing restrictions on PFOA mean their manufacture in the USA and Europe has now been stopped, although the manufacture of other PFCs, which are also potentially problematic, continues. However, global production of PFOA to make PTFE (Teflon) has now shifted to China, where the same pattern of pollution is now being replicated.

Herausgeber*in/Autor*in: Ungherese, Giuseppe
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2016

Mehr Details

The report gives an overview of the Indian Leather and Footwear Industry in terms of its geographical distribution, its structure and its position in world trade. It gives an introduction into labour rights in India regarding the freedom of association, social insurance, occupational safety and health as well as labour contracts and minimum wages. Based on a survey, the report sums up findings regarding labour rights violations in the Indian leather and footwear industry. Concluding, it gives recommendations to the Indian leather and footwear companies, the Indian government as well as EU member states.

Redaktion: Bhattacharjee, Anannya; Deter, Melanie; Deutsche Version unter dem Titel „Auf der Stelle (ge)treten. Arbeitsrechtsverletzungen in der indischen Leder- und Schuhindustrie“ erschienen.

Herausgeber*in/Autor*in: Raaj, Vaibhav; Prasad, Sahshi Kant; Pieper, Anton
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2016

Mehr Details

Die Broschüre gibt einen Überblick über die Produktion eines Lederschuhs mit all ihren Stationen. Dabei fokussiert sie auf Aspekte und Auswirkungen, die bedenklich sind für Mensch und Umwelt. Sie startet mit einem Überblick zu Zahlen der Lederindustrie und zeigt die Verbindungen zur Fleischproduktion auf. An ökologischen Auswirkungen beleuchtet sie den Verbrauch von Boden und Wasser. Zur Lederproduktion geht sie auf die geographische Verbreitung ein und fokussiert anschließend auf die Lederproduktion in Italien. Hier problematisiert sie insbesondere die Arbeitsbedingungen und Arbeitsrechtsverletzungen, wie der übermäßige und missbräuchliche Einsatz von Leiharbeit und illegaler Anstellungspraktiken. Abschließend gibt die Broschüre Tipps für einen nachhaltigen Konsum von Leder und Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Lederindustrie.

Herausgeber*in/Autor*in: Corradini, Pierpaolo; Gallo, Stefano; Gesualdi, Francesco
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2016

Mehr Details

2014 wurden mehr als 24 Milliarden Paar Schuhe produziert. Dies zeigt die Dynamik des globalen Marktes, der mit rasch wechselnden Mode¬trends in Europa und in allen Schwellenländern mit stetig wachsendem Wohlstand den Konsum bestimmt. Arbeitsintensive Prozesse in Kombination mit Zeit- und Preisdruck beeinflussen Arbeits- und Lebensbedingungen von Arbeiter_innen, egal wo diese sich befinden. Weltweite Entwicklungen in diesem Bereich haben auch Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen innerhalb Europas, wo Jahrzehnte des globalen Unterbietungswettbewerbs zur Senkung der Löhne in Volkswirtschaften mit niedrigen als auch hohen Einkommen geführt haben. Daraus entsteht ein bedeutsames Phänomen, nämlich die Rückverlagerung nach Europa. Als Arbeits-
und Menschenrechtsorganisationen sorgen wir uns in höchstem Maße um die Arbeitsbedingungen der Arbeiter_innen, die unsere Schuhe produzieren, wo auch immer sie leben. Es ist Zeit, die Art und Weise, wie unsere Schuhe hergestellt werden, zu ändern.
Das Change Your Shoes-Projekt (CYS) hat eine Bewertung von Schuhfirmen durchgeführt, um einen Überblick über den aktuellen Stand der Schuhindustrie in Hinblick auf soziale und ökologische Standards zu bekommen. Zudem sollen Konsument_innen Informationen darüber erhalten, welche Marken mehr und welche weniger unternehmen, um die Probleme in Bezug auf Arbeiter_innenrechte, die entlang der gesamten globalen Lieferkette bestehen, zu bekämpfen. 23 Firmen mit starker Präsenz auf den Einkaufsstraßen Europas wurden bewertet.

Redaktion: Aronsson, Charlie (Fair Trade Center); Hinzmann, Berndt (INKOTA-netzwerk); Kreisler, Eva (Federación SETEM); Lucchetti, Deborah (Fair); Luginbühl, Christa (Erklärung von Bern); McMullen, Anna (Labour Behind the Label); Paluszek, Anna (Buy Responsibly Foundation); Pieper, Anton (SÜDWIND e.V. – Institut für Ökonomie und Ökumene)
Deutsche Zusammenfassung der Studie „Trampling workers rigths underfoot“

Herausgeber*in/Autor*in: Spetzler, Julia
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2016

Mehr Details

Für methodische Bildungsmaterialien zum Globalen Lernen empfehlen wir das Portal Globales Lernen.

Logo Portal Globales Lernen

Jetzt spenden