In vielen großen Exportfabriken in Bangladesch wird wieder produziert. Die Gesamtauslastung ist aber noch nicht erreicht und viele Näher*innen bleiben weiter ohne Arbeit. Gleichzeitig werden unter dem Vorwand der Coronakrise Arbeitsrechte beschnitten und Gewerkschafter*innen entlassen.
Nach einer kurzen Orientierungsphase haben wir uns verlässlich aufgestellt und verschiedene Module erfolgreich erprobt. Im Sommersemester konnten wir bereits 12 Onlineveranstaltungen in Kooperation mit Studierenden und Lehrenden realisieren, für das Wintersemester sind weitere geplant.
Die Workshops zu unseren 16 Themenmodulen gestalten wir – wie gewohnt – lebendig und abwechslungsreich, auch online. Studierende oder Lehrende mit Interesse an unseren Themen wenden sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
Was bedeutet es für die Arbeiter*innen in den Produktionsländern, wenn Kleidung in deutschen Geschäften nur wenige Euros kostet? Welchen Einfluß hat mein Kaufverhalten auf die Produktionsbedingungen in Asien? Und wie kann ich dazu beitragen, dass die Klimafolgen meiner Kleidung verringert werden?
Diese Frage stellten sich zukünftige Verwaltungsangestellte der Stadt Hamburg in fünf Workshops.
Im Rahmen des Projektes „Gute Arbeit fairbindet. Faire öffentliche Beschaffung in die Breite tragen“ wurden insgesamt 100 Zweitsemester der Hochschule für angewandte Wissenschaft weitergebildet.
Einkaufen und dabei faire Arbeitsbedingungen für die Textilproduzent*innen und die Umwelt unterstützen, das geht ganz einfach. Die Neuauflage unseres Flyers „Augen auf beim Kleiderkauf“ zeigt, welche Siegel für faire Konditionen in der Textilproduktion stehen.
Bonn. Die Corona-Krise zeigt brennglasartig Defizite sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit in der Lieferkette hiesiger Mode- und Einzelhandelsunternehmen. Anstatt das Textilbündnis als Plattform für effektiveres, gemeinsames Handeln unterschiedlicher Akteure zu nutzen und Pfade für nachhaltigere Lieferketten nach Corona zu beschreiten, droht nun durch mehrere Wirtschaftsvertreter im Steuerungskreis eine Blockade. Eine kluge Strategie für eine nachhaltige Zukunft sieht anders aus, finden die zivilgesellschaftlichen Mitgliedsorganisationen im Bündnis.
Im Zuge der Corona Krise offenbaren sich die prekären Arbeitsverhältnisse in der Bekleidungsindustrie. Entlassungen und Lohnausfälle setzen sich fort: weitere 3000 Textilarbeiter*innen wurden von jetzt auf gleich entlassen. Sie reagieren mit Protest und einem symbolischen Hungerstreik.
Auf der Spendenplattform Canada Life kann ab heute, 16. Juni 2020, für unseren Corona-Nothilfefonds abgestimmt werden.
Jede Stimme zählt und unterstützt FEMNET darin, zusätzliche Spendengelder für die Versorgung der Textilarbeiter*innen und ihrer Familien in Indien und Bangladesch zu erhalten.
Ob Regenjacke, Pullover oder Matschhose: Auch Kitas kaufen Kleidung. FEMNET berät Betreuungseinrichtungen dabei, faire Alternativen zu finden. Nun haben wir die wichtigsten Informationen in einer Einkaufshilfe zusammengestellt.
Die Asia Floor Wage Alliance (AFWA), eine 2007 von asiatischen Arbeitsrechtsorganisationen aus mehreren Ländern gegründete Allianz hat die Auswirkungen der COVID 19-Pandemie auf die Beschäftigten in den Bekleidungsherstellungsländern analysiert. Der Fokus liegt auf Kambodscha, Indien, Indonesien, Myanmar, Pakistan und Sri Lanka.