Recherchetool für Materialien

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Die Materialdatenbank beinhaltet Medien zu unseren Themenschwerpunkten Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie Umweltauswirkungen von Bekleidung.  Zu den Medienarten zählen z.B. Studien, Leitfäden und Berichte aber auch Filme und Podcasts oder Webtools.

Clothing brands shall respect human rights including labor rights – wherever the companies operate. Such as, the right to a decent living wage or the right to organize into trade unions and bargain collectively. This study investigates about garment workers in Bangladesh and gives insights into the current situation in RMG factories, wages and their development.

Herausgeber*in/Autor*in: Bangladesh Institute of Labour Studies (BILS); Autor*innen: Md. Manirul Islam, Shajib Dey
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2023

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Ziel der Studie ist die lebenszyklusbasierte ökobilanzielle Bewertung eines handelsüblichen weißen Baumwolle T-Shirts, welches in Deutschland getragen, gewaschen und entsorgt wird. Fokussiert wird dabei primär auf die Umweltwirkungen der Nutzungsphase, welche ausschließlich auf der Grundlage der Wäschepflegeverfahren berechnet werden. Das Tragen des T-Shirts und hieraus bedingte, mögliche Umweltwirkungen (z. B. durch Faserverluste) ist nicht Gegenstand der Untersuchungen.

Herausgeber*in/Autor*in: Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V. (IKW); Autor*innen: Dr. Annekatrin Lehmann, Martin Roffeis, Prof. Dr. Matthias Finkbeiner
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2019

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The fashion sector is awash with certification schemes, sustainability labels and multi-stakeholder initiatives all seeking to steer the industry onto a greener course. As public and political awareness of the high environmental and social toll of the fashion industry has climbed the agenda, and scrutiny on brands has intensified, so has the visibility of certification schemes and voluntary initiatives pitched as holding the solutions.

Herausgeber*in/Autor*in: Changing Markets Foundation
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2023

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Der Artikel argumentiert für die dringende Notwendigkeit, Bildungsstrukturen und -inhalte in Deutschland dekolonial zu gestalten. Lawrence Nana Yaw Oduro Sarpong kritisiert, dass bisherige Ansätze wie interkulturelle oder globale Bildung oft nicht ausreichen, um koloniale Macht- und Denkstrukturen grundsätzlich in Frage zu stellen. Ein dekolonialer Bildungsansatz hingegen zielt darauf ab, eurozentrische Perspektiven zu durchbrechen, marginalisiertes Wissen zu zentrieren und die Kontinuitäten von Kolonialismus und Rassismus sichtbar zu machen. Der Text plädiert für eine Bildung, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern zu kritischem Handeln und einer Transformation gesellschaftlicher Machtverhältnisse befähigt.

Herausgeber*in/Autor*in: Lawrence Nana Yaw Oduro-Sarpong, Afravenir e.V.
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2020

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In diesem Radiointerview analysiert Tahir Della die anhaltenden Kontinuitäten zwischen Kolonialgeschichte und gegenwärtigem Rassismus. Er argumentiert, dass das koloniale Projekt Europas auf rassistischen Konzepten der Aufklärung (u.a. bei Hegel und Kant) basierte, die die Entrechtung und Ausbeutung von Menschen legitimierten. Della betont die enormen Forschungslücken und den dringenden Aufarbeitungsbedarf in europäischen Gesellschaften. Echte Dekolonisierung erfordert seiner Ansicht nach nicht nur historische Forschung, sondern die aktive Auseinandersetzung mit dieser Vergangenheit als Grundlage des europäischen Reichtums und die konsequente Veränderung heutiger gesellschaftlicher Verhältnisse.

Herausgeber*in/Autor*in: Deutschlandfunk Kultur / Tahir Della (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland)
Medienart: Podcast
Erscheinungsjahr: 2020

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