Recherchetool für Materialien

Recherchetool für Materialien

Die Materialdatenbank beinhaltet Medien zu unseren Themenschwerpunkten Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie Umweltauswirkungen von Bekleidung.  Zu den Medienarten zählen z.B. Studien, Leitfäden und Berichte aber auch Filme und Podcasts oder Webtools.

Will man wissen, unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen Lederschuhe hergestellt werden, die in Europa getragen werden, lohnt sich ein Blick nach Indonesien. Trotz erster arbeitsrechtlicher Errungenschaften und weitreichender gesetzlicher Bestimmungen mangelt es oft an der praktischen Umsetzung dieser Gesetze. Die Arbeitsbedingungen in der gesamten indonesischen Leder- und Schuhindustrie in Indonesien müssen dringend verbessert werden, sdas Ergebnis der vorliegenden Studie. Dies gilt insbesondere in Bezug auf die prekäre und rechtlose Situation der zahlreichen HeimarbeiterInnen, aber auch für die Bereiche Arbeitsverträge, Löhne und Versammlungsfreiheit. Unternehmen tragen Verantwortung für die lückenlose Achtung grundlegender Menschen- und Arbeitsrechte entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Redaktion: Melanie Deter, Nora Große, Jannik Krone, Vera Schumacher

Herausgeber*in/Autor*in: Anton Pieper, Prashasti Putri
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2017

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Die Textilindustrie im westindischen Surat wird seit Jahren von teils heftigen Fabrikunfällen erschüttert. Ein besonders schweres Unglück mit vielen Toten führte zwar zu strikteren Vorschriften für die Gebäudesicherheit. Doch haben sich seitdem auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in den Textilbetrieben Surats, der „Seidenstadt“ Indiens, verbessert? Dieser Frage geht SÜDWIND gemeinsam mit seinem indischen Partner, der indischen Nicht-Regierungsorganisation „Peoples Training and Research Centre“ (PTRC - (Volks-)Schulungs- und Forschungszentrum) in dieser Studie nach. Grundlage der Studie ist eine qualitative Befragung von 50 Beschäftigten aus 48 Textilbetrieben Surats. Informell, ungeschützt und schlecht entlohnt sind die meisten Arbeitsverhältnisse der Befragten. Ihre Löhne reichen bei weitem nicht für ein menschenwürdiges Leben. Um die Arbeitsbedingungen zu verbessern, sind vielfältige Maßnahmen nötig – entsprechende Empfehlungen schließen die Studie ab. Die Empfehlungen sind sowohl an den indischen Staat gerichtet, der den Rechtsschutz für Beschäftigte auch in kleinen Betrieben verbessern muss. Sie richten sich aber auch an das deutsche Textilbündnis, das den Anspruch hat, die Arbeitsbedingungen entlang der gesamten textilen Kette zu verbessern.

Redaktion: Jannik Krone, Vera Schumacher

Herausgeber*in/Autor*in: Dr. Sabine Ferenschild
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2017

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Im Jahr 2014 wurde das Bündnis für nachhaltige Textilien auf Anstoß der Bundesregierung gegründet. Ein zentrales Thema des Bündnisses ist die Lohnfrage: Wie kann das Bündnis angesichts weitverbreiteter Armutslöhne in der textilen Kette zu existenzsichernden Löhnen beitragen? Am Beispiel einer Befragung von 50 westindischen TextilarbeiterInnen aus 48 verschiedenen Textilbetrieben, im Auftrag von SÜDWIND durchgeführt von der indischen Nichtregierungsorganisation „Peoples Training and Research Centre“ wird versucht, diese Fragen zu beantworten.

Herausgeber*in/Autor*in: Dr. Sabine Ferenschild
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2016

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The Syrian conflict may seem distant tfashion companies and consumers, but the war is having a direct impact on the garment sector through its supply chain. A growing number of Syrian children, hired in violation of International Labour Organisation (ILO) conventions that prohibit child labour, are used as cheap manpower in Turkish textile factories. Brands that only account for a small percentage of a factory’s production have limited leverage tdemand changes, which is why FWF encourages cooperation between members sourcing from the same suppliers tboost their influence. “If you’re lucky enough tfind other FWF members working with the same manufacturer, this is the best case scenario,” says Sven König. “You can combine corrective efforts and have more leverage, more impact.” Vaude won the 2015 FWF Best Practice award for a joint training project conducted in cooperation with twother companies, Jack Wolfskin and Salewa. Fair Wear Foundation is in favour of working together with other multi stakeholder initiatives like FLA and ETI. Creating an environment in which garment companies can be more honest about the darker sides of the industry and engage constructively with their suppliers would be an important step towards preventing child labour. “We want brands tbe frank and open about it,” says Margreet Vrieling of FWF. “Brands and suppliers must give each other room tdbusiness in a respectful way.”

Herausgeber*in/Autor*in: Fair Wear Foundation
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2017

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The garment industry is Turkey’s second largest industry, and is responsible for a large proportion of Turkey’s total exports. The European Union is the largest purchaser of Turkish garment. Small and medium-sized factories with a wide sub-contractor chain dominate the industry, with the working conditions deteriorating down the supply chain. Therefore, although the industry is familiar with international workplace standards and the audits of international buyers, improvements are still needed in many aspects of labour conditions. The issue of unregistered employment is a growing concern throughout the garment industry. It is estimated that almost 70% of the total workforce in the sector is unregistered. This results in workers whare unable tassert their rights tsocial security, job security, freedom of association and right tcollective bargaining. In addition tunregistered employment, the current regulations in Turkey make unionisation a challenge. Although Turkey has ratified the relevant ILConventions, the country has been criticised by ILand the European Union for not complying with international standards on freedom of association and the right tcollective bargaining. A new Act on Trade Unions and Collective Labour Agreements was adopted and took effect in 2012, but the law continues tbe problematic when it comes tcompliance with ILstandards. The wage level in the garment industry is insufficient tprovide workers with a living wage. Although Turkey has the highest minimum wage among FWF priority countries, the legal minimum wage, which can be considered the industry’s average wage, is approximately 28% of the living wage estimates of local stakeholders.

Herausgeber*in/Autor*in: Fair Wear Foundation
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2017

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