Recherchetool für Materialien

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Die Materialdatenbank beinhaltet Medien zu unseren Themenschwerpunkten Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie Umweltauswirkungen von Bekleidung.  Zu den Medienarten zählen z.B. Studien, Leitfäden und Berichte aber auch Filme und Podcasts oder Webtools.

This edited collection critically explores the efforts of the apparel industry to improve safety conditions and suggests governance reforms that will resolve lingering issues. The volume examines two consortia: the Alliance and the Accord, which set up cooperative auditing systems of supplying factories and penalties for non-compliance, and include funding to help factories comply and for workers if factories are idled during repairs, though the editors raise doubts about the long-lasting value of such efforts. In the wake of the 2013 Rana Plaza disaster, leading researchers across labor relations and industry studies tackle and debate such issues, giving their perspective of how multinationals operating in developing countries should regulate labor standards in order to resolve and improve the substandard working conditions under which much of our clothing is made.

Herausgeber*in/Autor*in: Anil Hira, Maureen Benson-Rea
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2017

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This paper attempts to explain why brands and retailers do not implement better wages on a larger scale. It analyses the hurdles buyers face when trying to implement higher wages in their supply chains, and assesses how they try to raise wages. It particularly examines how lead firms’ purchasing practices affect wages, and how they improve working conditions in their supply chains.
The three main research questions are:
1. What root causes do low wages in the supply chain have?
2. How do buyers try to raise wages in their supply chain?
3. How do purchasing practices enable suppliers to implement, or prevent them from implementing higher wages and decent working conditions?

The paper has an empirical focus. It examines 14 brands and retailers, most of which are small and medium enterprises (SME), and most of which have a policy to implement a ‘living wage’ at their supply factories.

Herausgeber*in/Autor*in: Mark Starmanns
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2017

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  • Der Aufschwung der Sozialaudit-Branche ist symptomatisch für eine neoliberale Kultur freiwilliger Verhaltenskodizes, die privatwirtschaftlich kontrolliert werden.
  • Im blinden Vertrauen auf Sozialaudits wird eine tatsächliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Fabriken ausgeklammert. Dabei haben Sozialaudits im besten Fall einen abbildenden Wert.
  • Für eine nachhaltige Kontrolle der Arbeitsbedingungen bedarf es sowohl einer gewerkschaftlichen Organisation der Arbeiter_innen als auch einer effektiven Kontrolle durch staatliche Arbeitsinspektionen. Solange es nur privatwirtschaftliche Audits gibt, müssen Unternehmen, Fabrikbesitzer_innen und Prüfunternehmen die Haftung übernehmen. Die privatwirtschaftlichen Kontrollen ohne Haftungsanspruch haben jedoch zu einem System ohne wirkliche Kontrolle der Qualität der Sozialaudits geführt, das zudem den Arbeiter_innen die nötigen Rechtsmittel verwehrt.

Herausgeber*in/Autor*in: Carolijn Terwindt und Miriam Saage-Maass
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2017

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Die Beschäftigten berichten von Löhnen unter dem existenzsichernden Niveau und einem extremen Anstieg von informellen Arbeitsverhältnissen. Außerdem sind überlange Arbeitstage und die Diskriminierung von Gewerkschaften die Regel. In der Lederproduktion ist insbesondere der intensive Einsatz von Chemikalien ein großes Problem – mit massiven Auswirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigten. Chemikalien (wie Chrom VI), die zum Konservieren, als Lösungsmittel oder Gerbstoff verwendet werden, verursachen bei mangelndem Schutz Atemwegs-, Augen- und Hauterkrankungen bis hin zu Krebs. Besondere Brisanz erhält die Studie durch die besorgniserregenden politischen Umbrüche in der Türkei. Politik und Wirtschaft in der EU kritisieren zwar diese politischen Entwicklungen, wollen aber gleichzeitig die Handelsbeziehungen zu dem Land ausbauen. Europäische Schuhunternehmen profitieren direkt von den niedrigen Einkaufspreisen und sind deshalb mitverantwortlich für die Arbeitsrechtsverletzungen vor Ort. So ist der größte Abnehmer türkischer Schuhe die Europäische Union – allen voran Deutschland. Im Jahre 2015 importierten die EU-Staaten Schuhe im Wert von 162 Millionen US-Dollar aus der Türkei. Die türkischen Schuhunternehmen, die von einer Zollunion mit der EU profitieren, streben an, das Exportvolumen nach Europa in Zukunft massiv zu steigern.

Redaktion: Nora Grosse, Berndt Hinzmann

Herausgeber*in/Autor*in: Axel Schröder/INKOTA-netzwerk, Berlin
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2017

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Dieses Buch beschreibt die Entwicklungen im Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) im Themenfeld Corporate Social Responsibility (CSR) aus völlig unterschiedlichen Blickwinkeln. Dabei werden die Erfahrungen und das Fachwissen von zahlreichen nordrhein-westfälischen CSR-Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik strukturiert aufgearbeitet. Leser erhalten so einen umfassenden Überblick zum Themenfeld CSR und praxisorientiertes Insiderwissen aus der nordrhein-westfälischen Wirtschaft. Das Buch liefert einen wertvollen Beitrag für die zukünftige Ausrichtung und Weiterentwicklung des CSR-Standortes NRW und bietet darüber hinaus fundiertes Know-how und innovative Anregungen auch für CSR-Protagonisten in anderen deutschen Bundesländern.

Herausgeber*in/Autor*in: Patrick Bungard, René Schmidpeter
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2017

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