Hochschulen können ihre Marktmacht durch eine bewusste Beschaffungspraxis nutzen, um Großes zu bewirken: Denn die Nachfrage ökologisch und sozial nachhaltiger Textilien und Lebensmitteln fördert positive Veränderungen entlang globaler Lieferketten. Deswegen unterstützt dieser Leitfaden Verwaltungsangestellte an Hochschulen dabei, Nachhaltigkeitskriterien effektiv im Vergabeprozess zu verankern.
Um den bürokratischen Aufwand im Rahmen der ESG-Berichtspflichten zu reduzieren, stellte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am 8. November 2024 die sogenannte Omnibus-Richtlinie vor. Zivilgesellschaftliche Organisationen befürchten jedoch, dass der Vorschlag zentrale EU-Gesetze zur Unternehmensverantwortung abschwächen könnte.
Das Internationale Deutsche Turnfest 2025 kooperiert mit dem Global Nature Fund im Rahmen des Projekts „Fair Wear Works“. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Vereine mit praktischen Informationen und Hilfestellungen für einen verantwortungsvollen Einkauf von Sporttextilien auszustatten. Während des Turnfests gibt es zahlreise Informationen und Workshops zu nachhaltigen Sporttextilien und die Volunteers erhalten GOTS-zertifizierte Turnbeutel.
Das deutsche Gesundheitswesen hat einen erheblichen Einfluss auf Ökosysteme, Klima und Gesellschaft. Eine zentrale Maßnahme für den Schutz von Mensch und Umwelt ist die nachhaltige Textilbeschaffung. Dieser Ansatz geht weit über die bloße Kosteneffizienz hinaus und trägt aktiv zur Umsetzung des Planetary Health-Konzepts bei.
Das Textilbündnis feierte am 28. November 2024 sein zehnjähriges Bestehen mit einer hochrangigen Veranstaltung im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Neben Ministerin Svenja Schulze nahm auch die FEMNET-Vorstandsvorsitzende Dr. Gisela Burckhardt an der Podiumsdiskussion teil und brachte zentrale Punkte aus zivilgesellschaftlicher Perspektive ein. Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Unterzeichnung einer Absichtserklärung.
Verbindliche Regeln für den Schutz von Frauen in den Fabriken, medizinische Versorgung für Heimarbeiterinnen: Unsere Partnerorganisation Trade Union Rights Centre (TURC) setzt sich für Frauengesundheit in der indonesischen Schuhproduktion ein. Unsere Mitarbeiterinnen Daniela Bartsch und Johanna Thomas-Hergt waren im November 2024 zum Projektbesuch in Jakarta.
Die COVID-19-Pandemie hat die prekären Arbeitsbedingungen weiblicher Wanderarbeiterinnen in der indischen Textilindustrie noch weiter verschärft. Eine Studie der Organisation READ (Rights Education And Development Centre) dokumentiert die Situation von Migrantinnen in Tamil Nadu und zeigt Verschlechterung der Arbeitsbedingungen auf.
Am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, erscheint eine besondere Folge des Kleiderei Radios. Die Hosts Anna und Amelie diskutieren mit Anthony Raju V. von Cividep (Indien) und Danardianingtyas Nitya S. von TURC (Indonesien) ein oft übersehenes Thema: die Gesundheit von Arbeiterinnen in der Bekleidungs- und Schuhindustrie.
Pressestatement der Initiative Lieferkettengesetz, an der FEMNET beteiligt ist
Die Bundestagsdebatte am 5. Dezember 2024 zu den Anträgen von CDU/CSU und FDP zur Aufhebung des Lieferkettengesetzes kommentiert Heike Drillisch für die Initiative Lieferkettengesetz.
Im November 2024 reisten FEMNET-Mitarbeiterinnen nach Bangladesch, um Partnerorganisationen zu besuchen und die Lage vor Ort zu verstehen. Die politischen und sozialen Spannungen im Land haben sichtbare Spuren hinterlassen, doch es gibt auch erste Anzeichen von Hoffnung und Wandel.
FEMNET engagiert sich im Bündnis für nachhaltige Textilien seit dessen Gründung im Jahr 2014. Gemeinsam mit drei weiteren NGOs veröffentlichen wir anläßlich des 10-jährigen Bestehens ein Statement, um dem erklärten Ziel des Bündnisses mehr Nachdruck zu verleihen.
Am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen laden wir euch herzlich zu einer besonderen Veranstaltung ein: Einem Live-Podcast mit Kleiderei Radio und unseren Partner*innen aus Indien und Indonesien. Seid dabei und diskutiert mit!