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© Daily Star

Adiba Afros und Sifat E Nur Khanam aus Bangladesch beleuchten die langwierigen Folgen des Rana-Plaza-Einsturzes und kritisieren die mangelnde juristische Aufarbeitung sowie ausstehende Entschädigungen nach nunmehr dreizehn Jahren. Die Autorinnen benennen die Fortschritte bei der baulichen Sicherheit von Exportfabriken, bemängeln jedoch das Fehlen von Urteilen in den wenigen strafrechtlichen Verfahren gegen Verantwortliche, umfassenderer Arbeitsrechtsreformen und einer angemessenen Gedenkkultur. 

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Unter dem Eindruck des Fabrikeinsturzes von Rana Plaza wurde 2014 das Bündnis für nachhaltige Textilien (Textilbündnis) als Multiakteurs-Partnerschaft aus Bundesregierung, Wirtschaft, Standar-dorganisationen, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft gegründet. Ziel war es, die Arbeitsbedin-gungen in den Zulieferbetrieben deutscher Bekleidungsunternehmen zu verbessern und Umwelt-schäden zu reduzieren. Anfang 2026 wurde das Textilbündnis in das neue Format „Dialogue and Impact for Sustainable Textiles (DST)“ überführt. Dies ist ein guter Zeitpunkt, Bilanz zu ziehen und Erwartungen an die neue Initiative zu formulieren.

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© KI-generiert

Bisher können öffentliche Aufträge nur schwer den konkreten Produktionsstätten im Globalen Süden zugeordnet werden. Weder gibt es dazu Statistiken, noch werden diese Informationen bis dato regelmäßig in Ausschreibungen erfragt. Schockierend ist daran, dass menschenrechtliche Sorgfaltspflichten dann eigentlich nicht wirklich erfüllt werden können: Wer unsichtbar bleibt, kann leicht ausgebeutet werden. Was brauchen öffentliche Einkäufer*innen, um das zu ändern?

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© Savannah van den Roovaart

Das Umweltministerium plant ein Gesetzespaket, das Fast-Fashion-Hersteller an den Entsorgungs- und Recyclingkosten beteiligen soll. Damit setzt es eine Vorgabe der EU um, nämlich die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR), die im Oktober 2025 in Kraft getreten ist.

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© KI-generiert

Der jüngste Fall der Schauspielerin Collien Fernandes zeigt die strafrechtlichen Schutzlücken im Umgang mit digitaler Gewalt in Deutschland. Ihr Ex-Mann Christian Ulmen soll über Jahre hinweg ihre Identität im Netz missbraucht, Fake-Profile erstellt und in ihrem Namen mit Hunderten Männern sexualisierte Gespräche geführt sowie pornografisches Material verbreitet haben. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) reagierte bereits und kündigte ein digitales Gewaltschutzgesetz an, das im Frühjahr 2026 vorgelegt werden soll. Welche Lücken der Fall offenlegt, wie die Rechtslage in Europa ist und wo Deutschland dringend nachbessern muss - eine Einordnung. 

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© Urte Enders

Wenn wir über die Bekleidungsindustrie sprechen, sehen wir ökologische und soziale Ausbeutung, geschlechtsspezifische Gewalt und ungleiche Machtverhältnisse. Aber könnte das nicht auch anders sein? Und was muss geschehen, damit es anders wird?

Um darüber nachzudenken, müssen wir die Zukunft als offen und gestaltbar wahrnehmen können und Schüler*innen zur aktiven Teilhabe an den notwendigen Veränderungsprozessen befähigen.

FEMNET hat ein Bildungsformat für weiterführende Schulen entwickelt, in dem wir den Ist-Stand hinter uns lassen und gemeinsam mit den Schüler*innen Zukunftsvorstellungen für eine global gerechte Modeindustrie entwickeln.

Für die Durchführung der Projekttage suchen wir Referent*innen. Darum bieten wir am 21. Juni 2026 einen Termin an, um das neue Format vorzustellen.

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© KI-generiert mit ChatGPT

FEMNET e.V. erweitert seine inhaltliche Arbeit um den Schwerpunkt “Digitale Gewalt, Gender Bias und Data Worker“. Im Mittelpunkt stehen dabei die Auswirkungen digitaler Technologien auf Frauen* und andere marginalisierte Gruppen – sowohl im Globalen Norden als auch im Globalen Süden. Der Verein nimmt insbesondere Misogynie und geschlechtsspezifische Gewalt im digitalen Raum, geschlechterbezogene Verzerrungen in KI-Systemen sowie die Arbeitsbedingungen von Click- und Data-Worker*innen in den Blick, die entlang der digitalen Lieferketten unsichtbare, aber zentrale Arbeit leisten.

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© KI-generiert mit ChatGPT

Geschlechtergerechtigkeit ist kein „Nice-to-have“. Sie ist eine Voraussetzung für demokratische, nachhaltige Gesellschaften. Denn weltweit sind Frauen – und insbesondere Frauen in prekären Beschäftigungsverhältnissen – überproportional von schlechten Arbeitsbedingungen, Diskriminierung und geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen. Vor allem in globalen Lieferketten, etwa in Nähereien, auf Plantagen oder in der Elektronikmontage.

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© Gerd Altmann | Pixabay

Die Europäische Kommission will das öffentliche Beschaffungswesen der EU neu ausrichten – und rief zu einer zwölfwöchigen Konsultation durch Wirtschaft und Zivilgesellschaft auf. FEMNET hat sich mit einer klaren Stellungnahme eingebracht und fordert, Geschlechtergerechtigkeit und soziale Verantwortung fest in der europäischen Vergabepraxis zu verankern.

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